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An den potentiellen Arbeitgeber eines Menschen mit AS:

Wenn Sie bis hierher gekommen sind, haben Sie bereits Ihre Aufgeschlossenheit bewiesen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Sie haben vielleicht die Seiten jener Firmen, bzw. Organisationen gelesen , die erfolgreich Mitarbeiter/innen mit AS beschäftigen oder vermitteln  und erkannt, dass die Beschäftigung eines Mitarbeiters mit AS aufgrund seiner speziellen Fähigkeiten auch für Sie von Vorteil sein kann.

Möglicherweise ist Ihnen - ohne dass Sie es wussten - bereits ein Bewerber mit AS begegnet und Sie haben ihn abgelehnt, weil er Ihnen zu schüchtern vorkam, auf offene Fragen Probleme mit der Antwort hatte. Da nach neuesten Schätzungen 1 % der Menschen eine solche Störung haben, wäre das nicht unwahrscheinlich. Ebenso wahrscheinlich wäre es, wenn der Bewerber selbst nichts vom AS gewusst hat.

Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken, einem solchen Mitarbeiter eine Chance zu geben, eventuell mit einem befristeten Arbeitsplatz oder einem Praktikum.

Deshalb möchte ich zum Thema "Motivation" kommen.

Es geht hier um Menschen, die im Laufe ihres Lebens viel Energie aufwenden mussten, dass ihr großteils undiagnostiziertes "Anderssein" von ihren Mitmenschen akzeptiert wird, die immer wieder beweisen wollten, dass sie genausoviel leisten wie andere - in der Schule und im Beruf.

Es geht um Menschen, die gewohnt sind, sich an anderen zu messen obwohl sie mit ihrer eingeschränkten Wahrnehmung das schlechtere "Werkzeug" haben.

Gerade solche Menschen haben eine hohe Motivation dies auch weiter zu tun, insbesondere wenn sie aufgrund der Diagnose nun um ihre bisherige Leistung wissen.

Wenn diese Menschen dann merken, dass ihnen aufgrund des passenden Arbeitsplatzes auch Akzeptanz entgegengebracht wird, wird das ihre Leistungsfähigkeit und Motivation besonders stärken. Dann hat man in ihnen loyale und hochmotivierte Mitarbeiter/innen.

Eine solche Kombination kann der Beginn einer Erfolgsstory sein.

Ist der Arbeitnehmer mit Asperger-Syndrom ein "begünstigter Behinderter" (=Feststellung einer Behinderung von mindestens 50% durch das Bundessozialamt), dann hat der Arbeitgeber übrigens noch weitere Vorteile, ohne wirkliche Nachteile zu haben (siehe "Vorteile für den Arbeitgeber")

 

Grundsätzliches
Stärken und Fähigkeiten
Lösbare Probleme
Geeignete Arbeitsplätze
Arbeitsbedingungen
Vorteile für den Arbeitgeber
An potentielle Arbeitgeber
Jobsuche (Outen?)
Vorstellungsgespräch
Ausbildung
 
 

Aspies in der Arbeitswelt Initiativen und Erfolgsstories:

 
Dänische Firma, die sich auf Mitarbeiter mit AS spezialisiert hat
 
NAS - Service für Arbeitnehmer mit AS und Arbeitgeber
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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