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Zusätzlich zu den besonderen Fähigkeiten, die Menschen mit Asperger-Syndrom ihren Arbeitgebern bieten könnnen, hat es noch andere

Vorteile für den Arbeitgeber, "begünstige" Behinderte zu beschäftigen.

(abgesehen davon, dass er sich die Ausgleichstaxe ab 25 Beschäftigten erspart)

 

Zunächst: Eine Feststellung von 50% Behinderung ist keine Aussage über die Leistungsfähigkeit am passenden Arbeitsplatz.


aus www.arbeitundbehinderung.at:

"Da der Grad der Behinderung unter Berücksichtigung des gesamten Spektrums der Anforderungen am allgemeinen Arbeitsmarkt ermittelt wird, trifft diese Zahl keinerlei Aussage über die Leistungsfähigkeit des behinderten Menschen an einem konkreten Arbeitsplatz. Der Grad der Behinderung hat daher nur einen abstrakten Charakter und kann durch folgende Beispiele erläutert werden: So hat der Verlust eines Fingers zwar nur einen Grad der Behinderung von 10% zur Folge, wird aber bei einem Geigenspieler zur völligen Arbeitsunfähigkeit in diesem Beruf führen. Dem gegenüber wird die Notwendigkeit der Benutzung eines Rollstuhles in den meisten Fällen mit einem Grad der Behinderung von 100% einzuschätzen sein, an seinem Schreibtisch ist der Buchhalter dadurch aber in seiner Leistung in keiner Weise eingeschränkt."

Welche Vorteile hat nun der Arbeitgeber, eine/n "begünstigte" Behinderte/n
(Feststellung von mindestens 50% Behinderung) einzustellen?

 


Machen Sie sich selbst ein Bild -
aus www.arbeitundbehinderung.at:

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Durch die Beschäftigung von begünstigten Menschen mit Behinderungen hat der/die ArbeitgeberIn nicht nur eine/n hochmotivierte/n und leistungsbereite/n MitarbeiterIn gewonnnen, er/sie profitiert auch von einigen weiteren finanziellen Vorteilen.

Steuern/Gebühren

So ist bei der Beschäftigung von begünstigten Menschen mit Behinderungen

• keine Kommunalsteuer (3% der Lohnsumme)
• kein Dienstgeberbeitrag nach dem Familienlastenausgleichsgesetz
   (4,5% der Löhne)
• keine „U-Bahn-Steuer“ in Wien zu entrichten.


Förderungen

Außerdem gibt es bei der Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung eine große Anzahl von Förderungen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Landesstelle des Bundessozialamtes.

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Gibt es auch Nachteile? Ich denke, nein.

Sie fragen sich vielleicht gerade: "Und was ist mit dem erhöhten Kündigungsschutz?"

Er sollte schon deswegen kein Hindernis für eine Einstellung sein, weil er auch nicht wirklich ein Hindernis für eine Kündigung ist. Er bedeutet nämlich nicht, dass das Arbeitsverhältnis mit einer/m „begünstigten Behinderten“ unkündbar ist.

- aus www.arbeitundbehinderung.at:

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Erstens beginnt der besondere Kündigungsschutz erst 6 Monate nach Beginn des neuen Arbeitsverhältnisses zu wirken. Somit kann die Arbeitsleistung und Arbeitseinstellung des/der „begünstigten Behinderten“ eine Zeit lang beobachtet werden.

Zweitens gilt der erhöhte Kündigungsschutz nicht bei Zeitablauf eines befristeten Arbeitsverhältnisses, bei einvernehmlicher Kündigung, bei Kündigung durch die/den ArbeitnehmerIn sowie bei berechtigter Entlassung.

Drittens nennt das BEinstG selbst drei Sachverhalte, bei der eine Zustimmung zur Kündigung erteilt werden muss (§ 8 BEinstG)       
....mehr dazu

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Grundsätzliches
Stärken und Fähigkeiten
Lösbare Probleme
Geeignete Arbeitsplätze
Arbeitsbedingungen
Vorteile für den Arbeitgeber
An potentielle Arbeitgeber
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Vorstellungsgespräch
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